Die Jury des Comic-Clash besteht aus:

Peter Puck (Comiczeichner)
Jens Balzer (Journalist und Autor)
Henning Wagenbreth (Professor für Illustration und Grafikdesign)
Alf Ator (Pianist, Komponist, Gott von Knorkator, Maler, Buchautor, ehrenamtlicher freischaffender Philosoph)
Axel Prahl (Musiker und Schauspieler)

Peter Puck

(Comiczeichner)

Peter Puck (*1960) hat von 1985 bis 2005 die Comicserie 'Rudi' geschrieben und gezeichnet und wurde für sie dreimal für den Max und Moritz-Preis als 'bester deutschsprachiger Comic-Künstler' nominiert und 2002 damit ausgezeichnet. Alle 7 Rudi-Alben liegen in der Ehapa Comic Collection in Farbe vor. 

Herr Puck hasst junge Comiczeichner, die kreativer, ideenreicher, motivierter und künstlerisch fähiger sind als er, daher hat er als Juror in etwa die Objektivität und Fairness eines irre gewordenen alten Kettenhundes.

Aber keine Angst, dagegen können die Wettbewerbsteilnehmer etwas unternehmen: Auf dieser Website www.peter-puck.de findet Ihr seine Kontonummer....

Und Selbstporträts zeichnen kann er auch nicht.

Jens Balzer

(Journalist und Autor)

Jahrgang 1969, lebt in Berlin, Popredakteur und stellvertretender Feuilletonchef bei der Berliner Zeitung, Kolumnist in der Zeitschrift Spex, Dozent für Popkritik an der Universität der Künste Berlin, Autor der Comics “Salut, Deleuze“ und “Neue Abenteuer des unglaublichen Orpheus“ (Zeichnungen Martin tom Dieck), letzte Veröffentlichung: “Outcault. Die Erfindung des Comic“ (2010, mit Lambert Wiesing).

Internet: popblog.berliner-zeitung.de


Foto: A.Savin
Foto: A.Savin

Henning Wagenbreth

(Professor für Illustration und Grafikdesign)

Wagenbreth wurde 1962 in Eberswalde geboren. Von 1982 bis 1987 studierte er in  Ost-Berlin  an der  Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er seine Ausbildung mit dem Diplom abschloss. Seither arbeitet er freiberuflich, seit 1994 auch als Professor für Illustration und Grafikdesign im Studiengang Visuelle Kommunikation an der  Universität der Künste in Berlin .Wagenbreth war Mitbegründer die Berliner Künstlergruppe “PGH Glühende Zukunft“. Das von ihm illustrierte Kinderbuch  Mond und Morgenstern  wurde 2000 von der  Stiftung Buchkunst  als “Schönstes Buch der Welt“ ausgezeichnet".

Internet: www.wagenbreth.de

Alf Ator

(Pianist, Komponist, Gott von Knorkator, Maler, Buchautor, ehrenamtlicher freischaffender Philosoph)

ALF ATOR wurde am 31. Juli oder am 1. August 1966 in Schwerin geboren. Schon sehr früh fiel allen auf, was für ein hübsches Kind er war. Im Jahre 1972 wurde ein Ganzkörperportrait von ihm auf eine Goldplatte graviert und mit der Raumsonde Pioneer 10 in den interstellaren Raum geschickt.

Mit dem Erreichen der Volljährigkeit rasierte er aus Protest seine vordere Kopfhälfte kahl. Doch anstatt – wie er gehofft hatte – von nun an nicht mehr auf seine Schönheit reduziert zu werden, feierte man ihn fortan als Prototypen des Menschen, den nichts (aber auch gar nichts) entstellen kann.

Mit 20 Jahren siedelte er nach Berlin über, wo er infolge der gnadenlosen Konfrontation mit der Realität zusammenbrach. Es dauerte 10 Jahre, bis er wieder begann, seine Umwelt künstlerisch zu reflektieren. Seitdem kennt man ihn als Pianisten, Komponisten und Gott von Knorkator, sowie als Maler und Buchautor. Außerdem wirkt er ehrenamtlich als freischaffender Philosoph.

Seit 2001 wohnt er zurückgezogen auf der Spitze des Berliner Fernsehturms.

Internet: www.alf-ator.de



Foto: Stephanie Neumann

Axel Prahl

(Schauspieler und Musiker)

Axel Prahl wurde 1960 in Eutin geboren. Zunächst absolvierte er ein Studium in Mathematik und Musik mit dem Berufsziel: Lehrer. Anschliessend ein Schauspielstudium in Kiel.

Tatort: Seit 2002 ist Axel Prahl bei 20 Fällen als Tatort-Kommissar Frank Thiel im Einsatz.

Filme/Fernsehen: “Nachtgestalten“ (1998), “Die Polizistin“ (2001), “Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (2002), “Halbe Treppe“ (2002), “Der Grenzer und das Mädchen“ (2005), “Du bist nicht allein“ (2007), “Die Wölfe“ (2009), “In der Welt habt ihr Angst“ (2011), “Der ganz große Traum“ (2011) u.v.a.

Auszeichnungen: Grimme Preis, Silberner Bär, Bayerischer Fernsehpreis, Goldene Kamera u.v.a.

Aktuell: Bereits abgedreht ist die internationale Koproduktion “An Enemy To Die For“, in der Axel Prahl einen Forscher in der NS-Zeit spielt (Kinostart: 2012) sowie der Kinofilm “Gier“(Kinostart: 2012). Gleich zu Beginn des Jahres 2012 stand er vor der Kamera für den Fernsehfilm “Million Dollar Race“.

Axel Prahl ist auch Musiker. Bis Ende 2012 ist er mit seiner ersten CD „Blick aufs Mehr“ auf Deutschland-Tournee.

Internet: www.axelprahl.de

(Foto: Stephanie Neumann)